
Erscheint am 13. August
Das friedliche Leben des Regenbogenfischs und seiner Freunde wird eines Tages jäh gestört. Flüchtende Fische berichten von einem großen Schiff und einem riesigen Netz. Tatsächlich geraten der Regenbogenfisch und sein Schwarm in ein Schleppnetz. Da hat der Regenbogenfisch die rettende Idee!
Marcus Pfister schuf mit dem Regenbogenfisch eine der weltweit beliebtesten Bilderbuchfiguren. In seinem neuen Band erzählt er kindgerecht vom Eingriff des Menschen in die Natur und von den Folgen für die Umwelt.
Marcus Pfister / Der Regenbogenfisch in Gefahr / Durchgehend farbig illustriert / Hardcover mit Glitzerfolie / 32 Seiten, ab 4 Jahren / ISBN: 978-3-314-10732-0
Impulse für Kindergarten und Schule
Wir bieten zum Buch passendes, pädagogisches Begleitmaterial für Kindergarten und Schule an – kostenlos als Download. Darin geht es um den Ozean- und Artenschutz und die Frage, was man selbst tun kann. Mit vielen Arbeitsblättern und Ideen für den Unterricht, erstellt von Literaturvermittlerin Tina Rausch. Als kostenloser Download verfügbar.
Die Schleppnetzfischerei
Im neuen Abenteuer vom Regenbogenfisch sorgt erstmals der Eingriff des Menschen in die Natur für große Unruhe und Gefahr. Marcus Pfister ist es ein Anliegen, das brisante Thema der Überfischung und Schleppnetzfischerei kindgerecht zu vermitteln. Mit seinem Bilderbuch möchte er eindringlich und zugleich sensibel auf den Naturschutz aufmerksam machen und so schon bei den Kleinsten die Achtsamkeit für Natur und Umwelt fördern.
Unsere Meere und Ozeane sind ein blaues Wunder. Ihre Bedeutung für den Menschen ist immens. Sie bedecken etwa 70% der Erdoberfläche und sind damit der größte Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Die Ozeane bieten uns Nahrung, produzieren Sauerstoff, regulieren das Klima und sind Heimat einer riesigen Artenvielfalt.
Doch die Weltmeere sind durch Verschmutzung, den vom Menschen gemachten Klimawandel und Überfischung in Gefahr. Bei der Schleppnetzfischerei wird ein großes Netz von einem Schiff durch das Wasser gezogen. Dabei werden auch der Meeresgrund und die darauf lebenden Wesen zerstört. Es gibt einen hohen Anteil des Beifangs. Darunter fallen sowohl Jungfische, als auch andere Arten wie Wale und Delfine. Die aufgewühlte Sedimentschicht am Meeresboden setzt außerdem organische Kohlenstoffverbindungen frei, die in klimaschädliches Kohlendioxid umgewandelt werden.
Wir haben die Möglichkeit, auf eine nachhaltige und naturvertägliche Fischerei hinzuwirken. Beim Fischkauf sollten wir auf Gütesiegel für nachhaltige Fischerei achten. Am bekanntesten ist das Marine Stewardship Council (MSC)-Siegel. Es gibt Einkaufsratgeber, beispielsweise von WWF, die praktische Alltagstipps zu einer umweltfreundlichen Auswahl von Fischprodukten bieten.
Wer mehr über die Überfischung der Meere erfahren möchte, findet Informationen bei WWF und Greenpeace.
